Spielberichte

Saison 2021/22


- 21.09.2021 -

Moral wiedergefunden 

SV Parkentin - FSV Rühn 2:2 (2:0)

 

Nach zuletzt zwei herben Niederlagen, in denen wir uns im Laufe der Spiele aufgelöst haben, zeigte sich in Parkentin ein ganz anderes Bild. Leider bedeutete dies zunächst, dass wir in der ersten Hälfte überhaupt nicht ins Spiel gekommen sind. Die Hausherren ließen uns keinen Meter Platz und waren immer einen Schritt schneller und ballsicherer. Daraus ergab sich ein Freistoß nach dem anderen, von denen zwei direkt verwandelt wurden. Vor allem das 0:2 mit Pausenpfiff war ein ordentlicher Nackenschlag, die Körpersprache in der Kabine dementsprechend.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es auch nicht gleich besser aus, Parkentin hätte sogar auf 3 oder 4:0 erhöhen müssen. Stattdessen nahmen wir in der Folge den Kampf auf und drängten den Gegner immer weiter zurück. Nach 65 Minuten erzielte Markus Behn schließlich den Anschlusstreffer, die Brust wurde immer breiter und mit einer Energieleistung erzielte Lucas Frehse tatsächlich noch den Ausgleich (78.). In der Schlussphase brannte es auf beiden Seiten noch mehrfach lichterloh. Hüben wie drüben hätte noch ein Siegtreffer fallen können. Das Unentschieden ist am Ende aber vielleicht das Gerechteste, welches sich für Parkentin wohl mehr wie einer Niederlage anfühlt, während es für uns ein Erfolgserlebnis war mit dem wir optimistisch in die nächsten Spiele gehen. Hoffentlich dann auch mal mit 90. Minuten konstanter Leistung.

 

Für den FSV spielten:

Pusch, Farho, Zengel, Dittmann, Radtke, Frehse, Höter, Behn, Dukat, Kolzer, Carras, Lehwald


- 17.09.2021 -

Männer brechen zwei Mal ein zu Saisonbeginn

 

1. Runde Kreispokal vom 05.09.2021

FSV Rühn - SV Rövershagen 0:6 (0:1)

 

1. Spieltag Kreisoberliga vom 12.09.2021

FSV Rühn - TSG Neubukow 0:5 (0:2)

 

Dass die Saison kein Selbstläufer wird war zu erwarten. Nach einer Vorbereitung mit Höhen und Tiefen waren die jeweiligen zweiten Halbzeiten und die entsprechenden Ergebnisse jedoch ein ziemlicher Nackenschlag. In den ersten Hälften sah es sowohl im Pokalspiel gegen Rövershagen, als auch im ersten Punktspiel gegen Neubukow aber eigentlich noch gar nicht schlecht aus. 

 

Die Rövershäger gingen zwar schon nach acht Minuten in Führung, mehr Chancen ließen wir jedoch im ersten Abschnitt nicht zu. Danach ging es dann Schlag auf Schlag. Innerhalb von zwölf Minuten fiel erst das 0:2, darauf folgte eine völlig unnötige gelb- rote Karte und ein ebenfalls vermeidbarer Strafstoß führte zum 0:3. Nach 64 Minuten war mit einem Spieler weniger und dem Spielverlauf eigentlich alles erledigt. Trotzdem liefen wir weiter hoffnungsvoll an und rannten immer wieder ins offene Messer, wodurch der Gegner noch mehrfach alleine aufs Tor zulaufen durfte. Die Niederlage ist grade zum Ende selbst in der Höhe nicht unverdient. Wobei wir mit einer Niederlage an sich leben können, mit der teilweisen Auflösung hingegen deutlich weniger.

 

Gegen Neubukow sah es aber tatsächlich ähnlich aus. Gute Ansätze und enge Spielanteile auf der einen Seite, sich häufende Geschenke für den Gegner auf der anderen Seite. In der 14 Minute legen wir der TSG den Ball perfekt auf, kurz vor der Pause durften ein Freistoß relativ ungestört vollendet werden. So wie am vorherigen Wochenende fielen die weiteren Treffer schließlich nach dem gleichen Muster. Dort brannte nach Freistößen zwar nichts an, dafür war aus dem Spiel heraus immer wieder ein Loch vorhanden. Dieses Mal hielten wir im Spiel einigermaßen dagegen, waren bei Standards dafür nicht auf der Höhe. So blöd es klingt, auch dieser Niederlage hätte nicht sein müssen, zumindest nicht in der Deutlichkeit. Wobei diese am Ende leider erneut nicht unverdient war.

 

Die ersten beiden Pflichtspiele gingen damit schön in die Hose, es gibt einiges aufzuarbeiten. Trotzdem war nicht alles schlecht und zumindest auf den jeweils ersten Halbzeiten können wir auch etwas positives mitnehmen und das müssen wir in den nächsten Spielen im Kopf behalten.


- 03.09.2021 -

Männer schließen Vorbereitung ab

 

FSV Rühn- Hohen Luckower VfB 5:1 (3:0)

Fiko Rostock- FSV Rühn 0:0

FSV Rühn- SV Wittenbeck 3:0 (1:0)

Groß Wokern/ Lalendorf- FSV Rühn 3:1 (2:0)

 

Vier Testspiele liegen hinter uns und ehe an diesem Wochenende mit einem Pokalspiel die Pflichtaufgaben beginnen, hatten wir am vergangenen Sonntag nochmal die Möglichkeit der Regenration. Der Rostocker FC II musste personell bedingt absagen, wir verzichteten darauf einen Ersatzgegner zu suchen. Davor konnten wir nie so richtig aus den Vollen schöpfen, kleinere Wehwechen, größere Verletzungen, anderweitige Verpflichtungen zwangen schon fast etwas zum ausprobieren und einarbeiten der Neuzugänge (näheres dazu folgt noch). So lässt sich trotzdem etwas Positives aus der Vorbereitung ziehen und vor allem freuen wir uns endlich wieder richtig spielen zu können. Vielleicht ja sogar mal wieder eine ganze Saison.

 

Zum Start kam mit Hohen Luckow der klassentiefste Gegner. Angesichts des Rostes, den so einige noch abschütteln mussten, wohl auch das Beste. Die Gäste waren allerdings stärker als erwartet und verdienten sich ihren Ehrentreffer kurz nach Wiederanpfiff. Trotz allem dominierten wir das Spiel und lassen wir weniger Großchancen aus, bleibt es nicht beim 5:1.

 

Noch deutlicheren Einfluss hatte die mangelnde Chancenverwertung gegen FIKO. Statt deutlich zu siegen, hätten wir mit etwas Pech am Ende sogar noch als Verlierer vom Platz gehen können. Das torlose Unentschieden spiegelt daher nicht so richtig den Spielverlauf wieder.

 

Gegen Wittenbeck sah es zu Hause wieder souveräner aus. Defensiv erneut einigermaßen sattelfest, belohnten wir uns vorne dieses Mal zusätzlich. Man könnte von einer ansteigenden Formkurve sprechen.

 

Im letzten Test gab es schließlich doch noch eine Niederlage und nach der Anfangsphase ließ nicht viel Gutes finden. Die gefällig spielenden Hausherren hatten ihren sehr kleinen Platz im Griff, wodurch wir frühzeitig ins Hintertreffen gerieten. Das Spielgeschehen wechselten in der Folge jedoch noch. Der Anschlusstreffer nach Wiederanpfiff war langsam überfällig. Mit zu wenig Mut und Glück im Abschluss blieb es dabei aber leider auch. Stattdessen schleuderte Groß Wokern am Ende einen weiteren Ball bis in den Strafraum, der zum 3:1 führte.