A-Jugend

Landesliga Saison 2021/22

Spielberichte


- 20.11.2021 -

A- Jugend mit Auf und Abs

 

FSV Rühn - Schwaaner Eintracht 1:2 (1:1)

HSG Warnemünde - FSV Rühn 5:0 (3:0)

FSV Rühn - Pastow/ Bentwisch/ Dummerstorf 0:1 (0:0)

 

Auf dem Papier stehen zwar drei Niederlagen, doch die Leistungen waren dabei nicht durchweg negativ und anhand der Ergebnisse lassen sich die Spiele im Einzelnen nur schwer richtig bewerten.

 

Der schwächste Auftritt war z.B. die knappe Niederlage gegen Schwaan. In vielen Situationen waren die Gäste engagierter und giftiger. Durch eine Einzelleistung von Michel Schröder konnte der FSV trotzdem in Führung gehen (23.). Statt dadurch endlich in Schwung zu kommen, glichen die Gäste nur kurze Zeit später aus. In einer engen Partie, entschieden die Schwaaner auch weiterhin die meisten engen Momente für sich und kamen kurz vor Schluss zum verdienten Siegtreffer. Im Aufbau verloren wir ohne Druck den Ball und wie schon beim Ausgleich, rutschten wir im entscheidenden Moment noch weg. Erst danach war plötzlich eine Motivation und Wille zu erkennen, wie zu keiner Minute zuvor im Spiel. Es war zwar keine völlig desolate Leistung, doch wenn wir erst so spät aufwachen und Lust aufs Spiel zeigen, können wir nicht zufrieden sein.

 

Wie es besser geht war schließlich in Warnemünde zu sehen. Die Niederlage fiel zwar höher aus, gemessen am eigenen Auftritt und den jeweiligen Teams, war es allerdings ein großer Schritt nach vorne. Es sollte eine Antwort auf die Derbyniederlage gezeigt werden und die Reaktion war entsprechend. Gegen das mit Abstand stärkste Team war die Ausrichtung zwangsläufig defensiver und die Marschroute einer hohen Laufbereitschaft und konsequenten Zweikampfführung ausgegeben. Nach 11 Minuten war das Abwehrbollwerk zwar bereits das erste mal durchbrochen, doch wie davor blieb der FSV trotz klarer spielerischer Unterlegenheit sehr engagiert und machte es der HSG so schwer wie möglich. Wäre die erste Hälfte fünf Minuten früher vorbei gewesen, wir hätten mit breiter Brust in den zweiten Abschnitt gehen können. Doch der Wille konnte trotzdem weder vom 0:3, noch dem schnellen 0:4 gebrochen werden. Im zweiten Abschnitt konnten wir uns sogar ab und zu spielerisch lösen, wenngleich die Gefahr in der Regel spätestens kurz hinter der Mittellinie gebannt wurde. Nur ein weiteres mal konnten die Warnemünder noch treffen und wir mit erhobenem Haupt den Platz verlassen.

 

Darauf aufbauend folgte die stärkste Leistung, in der wir den Verbandsligisten aus dem Rostocker Osten mächtig ins Wanken brachten. Vor der Saison zogen wir noch in zwei Spielen mit jeweils 5 Gegentreffern und kaum Entlastung klar den Kürzeren. Im Pokalspiel sahen wir uns allerdings verbessert und wollten es zu dem Fight machen, der es schließlich wurde. Auf jeder Position zeigten wir uns von Anfang bis Ende hellwach und schmissen uns in jeden Zweikampf und Ball rein. Außer  durch den Strafraum segelnden Flanken ließen wir lange Zeit kaum etwas zu. Stattdessen konnten wir sogar noch offensive Akzente setzen und eine riesige Chancen zur eigenen Führung verbuchen. Das soll jedoch nicht über die Überlegenheit der Gäste hinwegtäuschen, die immer gefährlicher wurden und am Ende nicht zu unrecht die Verlängerung vermeiden konnten. Mit dem Aufwand den die Jungs an diesem Tag betrieben haben, selbst nach dem Rückstand, wäre zumindest eine Verlängerung interessant geworden. Auch ohne die extra Zeit kann das Team aber stolz auf sich sein. Der einzig negative Aspekt ist die Frage, warum wir so eine Leistung abrufen können und uns das Leben in anderen Spielen wieder so schwer machen.

 

Für den FSV spielten:

Vorpahl, Blessin, D. Wiechmann, Sass, Pegler, Klewinghaus, Boddien, Kranz, Kolzer, Sdunzik, Schröder, Hameister, Wahmkow, Holst, Treptow, Nopper, Kallis, Sachs, Hoffmann, N. Wiechmann, Kamberi


- 21.10.2021 -

A Jugend souverän weiter

FSV Rühn - SG Parkentin/ Bargeshagen/ Sievershagen 2:1 (2:1)

 

Schon das Ligaduell konnte unser ältestestes Jugendteam gewinnen, nun folgte im Landespokal der zweite Sieg gegen diesen Gegner. Die Gäste waren dieses Mal jedoch deutlich besser aufgestellt. In der Anfangsphase taten sich unsere Jungs trotzdem leichter und führten durch Kolzer (3.) und Schröder (14.) schnell mit 2:0. Nach dem dominanten Start wurde das Spiel dann etwas ausgeglichener (2:1 nach 21.) mit aber immer noch genug Druckphasen und Offensivaktionen. Es lag auch eher der Ausbau der Führung in der Luft als der Ausgleich, weitere Treffer fielen aber auf beiden Seiten nicht mehr.

 

Der Sieg hätte gerne 1-2 Tore höher ausfallen dürfen, trotzdem können wir endlich mal sagen, dass über 90 Minuten bei jedem der Einsatz und die Konzentration gestimmt hat. Optimierungsbedarf gibt es natürlich trotzdem noch.

 

Für den FSV spielten:

Vorpahl, Kranz, Kallis, Wiechmann, Blessin, Pegler, Boddien, Klewinghaus, Kolzer, Schröder, Wahmkow, Bendt, Sdunzik, Holst, Treptow


- 02.10.2021 -

Grade so viel wie nötig

FSV Rühn - SG Papendorf/ Kritzmow 3:3 (2:2)

 

Deutlich mehr Ballbesitz, mehr Standards, mehr Offensivaktionen und sogar ein Spieler mehr. Überall waren wir überlegen, nur nicht auf der Anzeigetafel. Zwei hohe Bälle in den Strafraum und ein guter Abschluss aus der zweiten Reihe reichten den Gästen, um die Führungen durch gut rausgespielte Tore bzw. einen direkten Freistoß von Michel und Jannes (14., 27., 53.) auszugleichen.

 

Das soll aber auch nicht besser klingen als es war. Grade in der ersten Hälfte lief der Ball viel zu langsam und auch im Pressing zogen nicht alle konsequent mit. Die Intensität nahm in der zweiten Hälfte zwar deutlich zu, als Manko blieb jedoch die Chancenverwertung bzw. das zu Ende spielen von Angriffen. Zwei mal musste der Gästekeeper gut parieren, ansonsten hatte die tief stehende und tapfer kämpfende Defensive immer ein Bein im Schuss, wir machten es uns selbst zu eng, rannten mit dem Kopf durch die Wand, gingen nicht mit Überzeugung in den Strafraum oder es fehlte im letzten Pass die Genauigkeit.

 

Am Ende war vieles ok, wenn sich ein Gegner mit allen Spielern hinten reinstellt ist es auch gegen zehn nicht einfach und immerhin fielen 3 Tore, die Gegentore dürfen aber alle nicht fallen, in der ersten Hälfte war die Einstellung zu lachs und im zweiten Abschnitt offenbarte sich, dass wir an den Abschlüssen arbeiten müssen.

 

Für den FSV spielten:

Vorpahl, Blessin, Kallis, Wiechmann, Sass, Boddien, Pegler, Kolzer, Sdunzik, Schröder, Wahmkow, Klewinghaus, Kranz, Linsel, Treptow


- 22.09.2021 -

Viel Luft nach oben

 

SG Sternberg/ Brüel - FSV Rühn 4:1 (3:0)

FSV Rühn - SV Reinshagen 1:0 (1:0)

 

In den vergangen beiden Spielen kamen wir leider an die Grenzen unseres kleinen Kaders, der sich auch im Trainings abzeichnete. Mit Hilfe aus der B- Jugend reicht es aber zumindest wieder fürs Großfeld und immerhin drei von sechs Punkten. 

 

In Sternberg steckten wir regelrecht fest in den Startblöcken. Der Gegner lief Sturm und auch nach ihrem frühen 1:0 (3.) änderte sich nichts. Das 2:0 nach 18 Minuten war schon überfällig und erst zum Ende der ersten Hälfte begannen wir ebenfalls am Spiel teilzunehmen. Nun konnte auch mal ein Zweikampf gewonnen werden und der Ball über mehrere Stationen gehalten werden. Leichter Optimismus wurde fast mit dem Pausenpfiff wiederum durch das sehenswerte 3:0 erstickt. Trotzdem wollten wir uns nicht ergeben und auf den zarten positiven Ansätzen aufbauen. Am Einsatz sollte es zumindest nicht mehr mangeln, fußballerisch konnten wir den Hausherren trotzdem kaum was entgegenhalten. Statt weiterer Gegentreffer zu kassieren, belohnte Jannes Boddien den FSV nach einem selbst rausgeholten Strafstoß mit dem späten und wortwörtlichen Ehrentreffer (87.). Die Sternberger erwiesen sich als durchweg spielstarker Gegner, so wäre das 1:3 ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss gewesen, an einem schwachen Tag mit einer verdienten Niederlage. Mit Schlusspfiff erhöhten die Hausherren allerdings doch noch auf 4:1.

 

Gegen Reinshagen galt es trotz dünnem Kader ein anders Gesicht zu zeigen. Die Reinshäger zeigten sich zwar ebenfalls stärker als erwartet, doch dieses mal gingen wir schon nach wenigen Minuten durch Pascal Sdunzik in Führung. Mit dieser Sicherheit lies es sich dann einfach verteidigen, der Ballbesitz war nämlich ausgeglichen, die Gäste hielten sich allerdings häufiger als wir in der gegnerischen Hälfte auf dabei. Offensiver wurde es vor allem in der zweiten Hälfte, dort verpassten wir jedoch früher den Sack zuzumachen, wodurch es in der Schlussphase nochmal etwas brenzlig wurde. Trotz eines guten Spiels, mangelte es den Reinshägern aber an nennenswerten Abschlüssen. Der letztliche Heimsieg war damit nicht unverdient.

 

Es spielten:

Vorpahl, Wiechmann, Linsel, Blessin, Pegler, Klewinghaus, Boddien, Wahmkow, Sdunzik, Holst, Schröder, Kolzer, L. Frey, A. Frey, Sass, Bremer


- 25.08.2021 -

Die erste reine FSV A- Jugend läuft an

 

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte stellen wir eine eigene A- Jugend, ohne SG, ohne Gastspieler oder eigene Spieler an andere Vereine zu verleihen. Diesem Umstand zum Dank liegt ein großer Schwerpunkt auf dem Übergang in den eigenen Herrenbereich, um (noch) besser als bisher von der jahrelangen Nachwuchsarbeit zu profitieren.

 

Trotz der Altersklasse in der vielen Spielern neue Lebensabschnitte bevorstehen und nach einer wiederholt langen Unterbrechung, blieben fast ausnahmslos alle in Frage kommenden Spieler zusammen. Allerdings bedeutete dies immer noch keinen großen Kader. Die Jungs waren jedoch gewillt die Herausforderung anzunehmen, die Zusammenarbeit mit der B- Jugend ist ebenfalls gut und gemeldet wurde zunächst für das sogenannte „Norweger Modell“, bei dem auf einem verkürzten Feld und mit zwei Aktiven weniger gespielt wird. Das zweite Saisonziel ist aber bestenfalls immer auf dem regulären Großfeld antreten zu können. Erleichtert wurde dies durch zwei Rückkehrer die schon vor der Sommerpause wieder einstiegen und zwei weitere Spieler, welche zum Punktspielstart dazustießen. Alle vier bisher absolvierten Spiele konnten auch schon unter normalen Bedingungen stattfinden. Zu guter Letzt sollen die Jungs einfach mit Spaß Fußball spielen, zwar mit sportlichem Ehrgeiz und bestmöglichem Erfolg aber ohne tabellarische Zielstellung.

 

FSV Rühn- Pastow/ Bentwisch/ Dummerstorf 1:5 (0:4)

Pastow/ Bentwisch/ Dummerstorf- FSV Rühn 5:0 (3:0)

 

Die Vorbereitung war Ferienbedingt gewohnt kurz, weshalb es nur zu zwei Testspielen reichte. Aufgrund einer kurzfristigen Absage eines weiteren Gegners, trafen wir gezwungenermaßen zwei mal auf die Verbandsliga SG aus dem Rostocker Umland. Mit viel Qualität, Physis und einem breiten Kader konfrontiert, standen unserem kleinen Aufgebot 180 Minuten Defensivarbeit bevor. Diese war in den ersten 45 noch ziemlich löchrig, schon nach der Pause gab es jedoch eine deutliche Steigerung. Vereinzelte Offensivbemühungen wurden sogar mit einem Ehrentreffer belohnt. Mit dem gleichen Einsatz und einer vergleichbaren Leistung, bot man im „Rückspiel“ nach Kräften Paroli und konnte wieder mit erhobenem Haupt vom Platz gehen. Trotz klarer Unterlegenheit versuchten wir außerdem immer wieder spielerisch zu agieren und konnten auch zusehends die Ballbesitz Zeit erhöhen.

 

FSV Rühn- Doberaner FC 1:9 (0:3)

FSV Rühn- Parkentin/ Bargeshagen/ Sievershagen 2:0 (1:0)

 

Defensiv sahen wir uns für den Ligaauftakt gut gewappnet, das Spiel selbst gestalten mussten wir jedoch lange nicht mehr. Entsprechend ausbaufähig war das Offensivpressing und das Ballbesitzspiel gegen Doberan. Lange war allerdings nicht absehbar in welchem Desaster die Partie enden wird. Nach einer dominanten Anfangsphase ließen die Hausherren die Gäste immer besser ins Spiel kommen, ehe diese (erst) nach 31 Minuten sogar in Führung gingen. Danach hätte die Partie abgepfiffen werden können, das einzig positiv war der Anschlusstreffer kurz nach Wiederanpfiff. Selbst von den Leistungsträgern kam so gut wie keiner auf sein Leistungsniveau, wodurch der DFC häufig machen konnten was er wollte. Durch unzureichende Spielvorbereitung, Angeschlagenheit und schwächelnde Tagesform, stand schlussendlich ein quasi historisches Ergebnis zu Buche. Wir haben in den Jahren schon häufiger mal schlecht gespielt oder gegen entsprechende Gegner hoch verloren. Gegen ein schlagbares Team so unnötig auf die Nase zu fallen war dafür ein Novum. Im Endeffekt konnten wir zumindest einige Lehren ziehen und Schwerpunkte nachholen, die uns in den Testspielen fehlten.

 

Mit ein paar Veränderungen und dem Wunsch nach Wiedergutmachung, sollte es im zweiten Ligaspiel deutlich besser laufen. Hochverdiente drei Punkte und ein Sieg ohne Gegentor klingen entsprechend gut. Offensiv konnten wir schon deutlich mehr bewegen, defensiv waren wir wieder gewohnt stabil. Ein riesiges Manko war dafür leider die Chancenverwertung. In stetiger Regelmäßigkeit wurden beste Möglichkeiten und ein deutlich höherer Sieg vergeben. Vor allem diesem Schwerpunkt werde wir demnächst erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lassen aber wir nehmen natürlich genauso die positiven Punkte mit, auf denen sich aufbauen lässt.

 

Es spielten:

Vorpahl, Blessin, Schröder, Wiechmann, Linsel, Sass, Kolzer, Pegler, Sdunzik, Boddien, Bendt, Mörbel, Kallis, Wolf, Holst, Wahmkow, Kranz, Klewinghaus, Gundlach