Es ist leider doch passiert

Zwar kassierten wir in der Rückrunde 4 Gegentore weniger als in der Hinrunde, womit wir uns trotz meist fehlendem regulären Torwart im Mittelfeld der Tabelle wiederfänden, doch gab es auf der Habenseite auch 12 Tore und 11 Punkte weniger. Mit nur 2 Toren und 2 Punkten steigen wir daher dank einer statisch katastrophalen Rückrunde ab. Dabei wäre nicht selten mehr drin gewesen, hätten wir uns ab und zu nur weniger selbst im Weg gestanden.

Neubukow 🆚 FSV 7:0 (2:0)

Im Gegensatz zu den letzten Spielen, war das Ergebnis alles andere als knapp und wir waren am Ende lange nicht so weit von Punkten entfernt. Mit vielen Änderungen in der Startelf, unter anderem machte mit Paul- Malte Vorpahl der nächste A- Junior sein Debüt, konnten wir dabei im ersten Abschnitt noch überraschend gut gegen den Tabellenführer mithalten. Selbst nachdem wir zwei mal ausgekontert wurden waren die Köpfe noch oben, ab dem 0:3 (53.) waren wir allerdings eine viertel Stunde komplett vogelwild bis zum 0:7, ehe wir nur noch größeren Schaden vermeiden konnten. Die Möglichkeiten auf Ergebniskosmetik blieben leider auch erneut ungenutzt.

👥: Schubert - Farho, Dittmann, Zengel, Radtke (62. Pegler), Shaqiri, Schröder (77. Hoffmann), Kakar (52.Dukat), Pusch, Vorpahl (62. Kolzer), Braksiek (77. Ali)


FSV 🆚 Parkentin 1:3 (0:2)

Im letzten entscheidenen Spiel, waren wir schließlich auf eine Pepelower Niederlage angewiesen. Die Leistung sah jedoch so aus, als ob wir schon vor Anpfiff von deren Sieg wussten. Nach einer halben Stunde führten die Gäste nach mehreren freien Abschlüssen schon 2:0 und wir mussten nach der Verletzung von Mathias Schubert wieder einen Feldspieler ins Tor stellen. Das Mindeste war, wenigstens mit Anstand vom Platz zu gehen, was mit einer besseren Defensivarbeit und Adnan Alis Ehrentreffer und letzten Tor der Saison auch einigermaßen gelang. 

👥: Schubert (20. Zengel) - Farho, Dittmann, Engelberg, Braksiek (55. Dukat), Pusch, Lehwald, Schröder (80. Kolzer), Shaqiri, T.Behn, Ali

⬇️ Fazit ⬇️

Nun steht also ein verdammt unnötiger Abstieg zu Buche, über dessen Zustandekommen man fast etwas mit Galgenhumor rangehen muss. Wobei in den letzten beiden Spielen schon kein richtiger Schlussspurt mehr drin war. Selbst ein Sieg hätte allerdings nicht mehr gereicht und bei der Anzahl an Absteigern aus der Landesklasse, hätten wir als Drittletzter wohl trotzdem noch zittern müssen. 
Was wiederum Hoffnung für die Zukunft macht, sind die eingesprungenen Aushilfskräfte, dass verletzte Leistungsträger irgendwann zurückkommen werden und bereits 5 A- Jugendliche ihren Einstand geben konnten. Mit unserer nächstjährigen A- Jugend, werden wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen. Für das insgesamt junge Team, war dies nun erst mal eine harte Lehre, aus der wir hoffentlich gestärkt hervorgehen werden.