Kuriose Negativserie hält NOCH an.

2 mal mussten wir zuletzt auswärts ran, 2 mal war zumindest eine Punkteteilung möglich aber 2 mal hatten wir auch wieder das Pech gepachtet.


Klein Belitz 🆚 FSV 3:0 (0:0) 

Objektiv betrachtet hatte Belitz mehr vom Spiel. Das Spielgeschehen fand häufig in unserer Spielfeldhälfte statt und sie brachten viele Flanken in den Strafraum. Bis zum Gegentreffer gab es aber nicht einen wirklichen Abschluss. Da passte es dann zu unserer Situation, wie dieser zu Stande kam. Der Linienrichter und auch der Schiedsrichter erkannten eine Abseitssituation, unsere Defensive inklusive Torwart schaltete ab bzw. bewegte sich zur schnellen Ausführung des Freistoßes, der Pfiff blieb aber aus, da uns ein vermeintlicher Vorteil gewehrt werden sollte. Dieser lag aber nicht im Ansatz vor und in einer hektischen Aktion kam der Ball wieder zu  den nahestehenden Angreifern, die nur noch einschieben brauchten. Der Schiedsrichter zeigte sich zumindest einsichtig nicht klar gehandelt zu haben und dass man die unmittelbare Aktion nach dem fehlenden Pfiff vielleicht noch hätte nachpfeifen können, das ist beim Blick auf die Tabelle aber ein schwacher Trost. Schon ein Punkt wäre Gold wert gewesen, den wir mit Rückblick auf vergleichbare Spiele zuletzt und die ersten 60. Minuten, ansonsten wohl auch über die Zeit gebracht hätten. Wir müssen aber auch kritisch mit uns sein, da wir zu wenige eigene (gute) Abschlüsse kreierten, eine große Chance auf den Ausgleich ausließen und vielleicht nicht bissig genug waren, für ein Derby in dieser Situation.


Schwaan 🆚 FSV 1:0 (1:0)

Da schon die Nachspielzeit der ersten Hälfte lief, spielten wir lieber einen langen Ball anstatt hinten einen Ballverlust zu riskieren. Allerdings traf ein Gegenspieler den Ball dann, wie in Jürgenshagen, fast von der Mittellinie so perfekt, dass wir erneut einen kuriosen Nackenschlag hinnehmen mussten. Trotz Schwaaner Vorteile, blieben wir aber dran und hätten in der zweiten Hälfte sogar ausgleichen können, was wir allerdings ebenfalls wieder nicht zu nutzen wussten. Statt einem Punkt trennen uns daher nun drei Punkte vom rettenden Ufer.


Es ist wie verhext. Da es bei der direkten Konkurrenz genau entgegengesetzt zu laufen scheint, sieht es in der Tabelle alles andere als rosig aus, es gibt aber auch Mutmacher.
Trotz teilweise harter personeller Rückschläge und regelmäßigen Veränderungen, kriegen wir immer ohne Angstschweiß genug Leute zusammen. Für die sehr junge Mannschaft ist es zwar keine einfache Situation, nicht zum ersten Mal hatten wir es allerdings geschafft, routinierte Unterstützung zu akquirieren, die uns vorerst im Abstiegskampf helfen wird. Das häufig fehlende Spielglück muss irgendwann auch ein Ende haben, daher werden wir bis zum Schluss an den Klassenerhalt glauben. Und jetzt haben wir eh nichts mehr zu verlieren!